„Ich weiß es nicht“ – Strategien für den Umgang mit Nichtwissen als Lehrkraft

Es ist eine Situation, vor der sich viele Lehrerinnen und Lehrer fürchten: Die Schülerinnen und Schüler haben eine Frage und man kann sie nicht beantworten. Bei Ehrenamtlichen kann diese Angst sogar dazu führen, dass sie gar nicht erst damit anfangen, ehrenamtlich Deutsch zu unterrichten.

In dem Artikel „Keine Angst vor Fehlern“ hatte ich vor einem Jahr bereits über dieses Phänomen geschrieben. Mein zusammenfassender Rat lautete damals:

(…) es ist total normal, nicht alles zu wissen, und es zeigt Stärke, wenn man dazu steht anstatt aus Verlegenheit eine womöglich falsche Antwort zu geben. Also: Habt keine Angst vor Fehlern!

Mit diesem Text möchte ich ein paar konkrete Ideen geben, wie man reagieren kann, wenn man als Lehrkraft eine Frage nicht beantworten kann oder einen Blackout hat.

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Fördermöglichkeit für Qualifizierungsangebote

Die Robert Bosch Stiftung mit Sitz in Stuttgart fördert im Programm „Nachhaltig engagiert! – Qualifizierung und Vernetzung von ehrenamtlichem Engagement in der Flüchtlingsarbeit“ Qualifizierungsangebote für Ehrenamtliche.

Fördermöglichkeiten:

Innerhalb des Projekts können Projekte gefördert werden, die die Qualifizierung, Vernetzung und Koordination von Ehrenamtlichen fördern und das Engagement geflüchteter Personen miteinschließen. Es können bis zu 40.000€ für Sach- und Personalkosten bewilligt werden.

Bewerbungsbedingungen

Die Bewerbung ist jederzeit möglich. Es gibt aktuell keine Deadline für das Projektende. Falls das Projekt beendet wird, wird die Stiftung diese Information auf der Webseite verkünden.

Der Antrag kann von gemeinnützigen Vereinen oder Kommunen gestellt werden. Initiativen ohne diesen Status können ihren Antrag durch einen gemeinnützigen Partner einreichen.

Mini-Methoden-Tipp-Nr. 14 – Demokratische Abstimmung

Was? Eine schnelle und unkomplizierte Methode, Abstimmungen in der Klasse durchzuführen

Für wen? Anfänger und Fortgeschrittene

Material: Tafel, Whiteboard oder Flipchart und passende Stifte

So geht’s: Diese Methode eignet sich, um schnell eine Wahl zwischen verschiedenen Optionen zu treffen, zum Beispiel:

  • Welches Thema sollen wir als nächstes lernen?
  • Welches Thema sollen wir wiederholen?
  • Welches Spiel sollen wir spielen?
  • Wohin soll unser Ausflug gehen?

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15+ kostenlose Tools für die Kommunikation (Teil 3: Smarte Tools)

Die Tools im dritten Teil kennt ihr – im Gegensatz zu den Messengern und Cloud-Diensten aus den ersten beiden Teilen – mit Sicherheit noch nicht. Sie sind speziell für kollaboratives Arbeiten und Projektmanagement entwickelt worden. Sie bieten viele hilfreiche Funktionen, sind dafür aber nicht ganz so einfach und intuitiv zu bedienen. Wer damit arbeiten möchte, sollte sich etwas Zeit nehmen, um die Tools kennenzulernen und ein paar Tutorials zu schauen.

Diese Tools haben alle gemeinsam, dass sie in der Basis-Version kostenlos sind. Für Zusatzfunktionen muss man Pro- oder Premium-Mitgliedschaften abschließen, die meist monatlich berechnet werden und zwischen 2,50-10€ pro User pro Monat kosten. Ich persönlich denke jedoch, dass die kostenlosen Funktionen bereits sehr umfangreich sind und euch sicherlich weiterhelfen werden. Ihr könnt jedes dieser Tools in Ruhe ausprobieren und euch dann – im Fall der Fälle – für eine Investition entscheiden. Weiterlesen

Feedback geben – mit Stickern, Stempeln und Co.

Ich kann mich noch gut an meine Grundschulzeit erinnern. In den ersten beiden Klassen gab es ja noch keine klassischen Schulnoten. Stattdessen hatte unsere Klassenlehrerin Stempel mit Tiermotiven und kleinen Botschaften, die sie unter unsere Hausaufgaben und Tests stempelte.

Wir waren vielleicht klein, aber nicht blöd – die Bedeutung der Stempel und ihre „Hierarchie“ haben wir schnell entschlüsselt. Super war besser als prima; wer ein mehr üben bekommen hat, war traurig.

Als Kind fand ich das blöd. Warum können wir nicht die richtigen Noten bekommen, so wie die älteren Kinder? Weiterlesen

IDA Dresden: So organisiert man einen Hausaufgabentreff

IDA (Initiative Deutschkurse für Asylsuchende) ist eine studentische Initiative in Dresden. Studierende und MitarbeiterInnen der TU Dresden engagieren sich mit verschiedenen Projekten für den interkulturellen Austausch und die Integration Geflüchteter.

Eines dieser Angebote ist der regelmäßige Hausaufgabentreff (oder liebevoll „Hausi-Treff“ abgekürzt). IDA-Mitarbeiter Moritz hat mir einige Fragen zum Konzept und der Durchführung dieses Angebots beantwortet: Weiterlesen

Kurzrezension: Hallo! Wortschatztraining (PONS)

  • Hallo! Wortschatztraining für Deutsch als Zweitsprache
  • PONS Verlag
  • Christian Fandrych und Ulrike Tallowitz
  • ISBN: 978-3-12-56258-0
  • 254 Seiten
  • 16,99€ bei PONS, bei Amazon oder im Buchhandel

Zielgruppe

„Nie mehr ohne Worte!“ heißt es auf der Rückseite des Buches. Das Hallo! Wortschatztraining für Deutsch als Zweitsprache verspricht ein alltagsbezogenes Sprachtraining auf Niveau B1. Es richtet sich an fortgeschrittene Lernerinnen und Lerner ab 16.

Aufgrund der beigefügten Lösungen eignet sich das Hallo! Wortschatztraining sowohl fürs Selbststudium als auch für den Einsatz im Kurs, begleitend zu einem Lehrwerk. Es orientiert sich am Goethe-Zertifikat B1 und ÖSD-Zertifikat B1.

Aufbau

Der PONS Wortschatztrainer aus der Hallo!-Reihe enthält 99 Lektionen in 22 Wortschatzfeldern. Weiterlesen

Mehr miteinander sprechen: Ideen für den Konversationskurs

In Konversationskursen steht – wie der Name schon vermuten lässt – die Konversation im Vordergrund. Sie sind eine Ergänzung zum „normalen“ Deutschkurs. Es werden keine neuen Themen eingeführt und geübt; stattdessen trainiert man die Fertigkeiten Hören und Sprechen.

Ein Konversationskurs kann verschiedene Ziele haben:

  • die Sprechzeit der einzelnen Lernenden ausdehnen
  • die Scheu vorm Sprechen verringern
  • Redemittel kennen lernen und anwenden
  • Aussprache trainieren

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Ehrenamt: 7 Kursarten zum Deutschlernen

Auf welche Art und Weise können Ehrenamtliche Geflüchteten und Migranten dabei helfen, Deutsch zu lernen? In diesem Beitrag liste ich die verschiedenen Kursarten zum Deutschlernen auf – und was man dafür braucht.

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