Ehrenamtliche DeutschtutorInnen für Online-Projekt Kiron gesucht

Die gemeinnützige Organisation Kiron Open Higher Education möchte Hochschulbildung für Geflüchtete ermöglichen. Für ein Pilotprojekt zur Deutschförderung sucht Kiron zurzeit nach ehrenamtlichen MuttersprachlerInnen, die für mindestens drei Stunden pro Woche als TutorInnen für Deutsch als Fremdsprache arbeiten wollen. Die Besonderheit ist, dass das Engagement online abläuft. Es handelt sich also um eine ideale Möglichkeit der Freiwilligenarbeit für alle DaF-Interessierten, die sich nicht lokal vor Ort engagieren können oder möchten. Wenn du Interesse hast, kannst du alle Infos dem Flyer entnehmen. Bei Interesse kannst du dich bei volunteer@kiron.ngo melden.

DaFWEBKON 2018 beginnt

Vom 1.-3. März findet wieder die DaFWEBKON statt, eine virtuelle Konferenz für Deutschlehrende. Das diesjährige Motto lautet Global vernetzt – lokal aktiv!

Es gibt verschiedene Vorträge, Praxisbeiträge und besondere Programmpunkte wie eine Lesung von Leonhard Thoma. Den Zeitplan der Konferenz könnt ihr der DaFWEBKON-Website entnehmen: dafwebkon.com

Wie letztes Jahr gibt es eine virtuelle Messe, bei der verschiedene Verlage und andere Organisationen an virtuellen Messeständen Informationen bereitstellen.

Rezension: Schreibtraining Deutsch für den Beruf (Langenscheidt)

  • Schreibtraining Deutsch für den Beruf – Fit in der schriftlichen Kommunikation (Langenscheidt Verlag)
  • Autorin: Helga Kispál
  • ISBN 978-3-468-48983-9
  • 80 Seiten
  • für 12,99€ erhältlich bei Langenscheidt direkt, im Buchhandel oder über Amazon

Zielgruppe

Das „Schreibtraining Deutsch für den Beruf“ richtet sich an Deutschlernende auf Niveau A2-B1 und soll die Schreibfähigkeit verbessern. Es wird sowohl für Selbstlerner als auch als Zusatzmaterial in Sprachkursen empfohlen.

Das Lehrwerk möchte „junge[n] erwachsenen Lernern, die sich in Deutschland beruflich neu orientieren und/oder einen Ausbildungsplatz“ ansprechen.

Aufbau

Das Buch enthält zehn Lektionen, die größtenteils eine bestimmte Art der schriftlichen Kommunikation abdecken, z.B. Lebenslauf oder Praktikumsbericht. Jede Lektion besteht aus zwei Doppelseiten. Weiterlesen

Mini-Methoden-Tipp-Nr. 15 – Was ist das? (Gruppenspiel)

Name der Methode: Was ist das? (Gruppenspiel)

Für wen: für Anfänger

Material: Klebezettel, Stifte

So geht’s: Jeder bekommt einen Zettel mit Klebefläche. Darauf steht ein Wort, das zu erraten wird. Achtung: Der Zettel wird auf den Rücken geklebt! Jeder fragt seine Mitspieler, was es ist.
Bei der Beschreibung ie Antworten dürfen das Wort aber nicht enthalten

Quelle: eigene Methode Weiterlesen

Rezension: Wie spricht man in der Mathematik? – Band 2 (Verlag Liebaug-Dartmann)

  • Wie spricht man in der Mathematik? – Einführung in die Sprache der Mathematik und ihrer Anwendungsgebiete – Band 2
  • Autor: Bruno Liebaug
  • ISBN 978-3-922989-93-6
  • 80 Seiten
  • zum Preis von 7,80 € erhältlich beim Verlag, im Buchhandel oder über Amazon
Diese Rezension ist ein Gastbeitrag von Hajo Becker. Als langjähriger Lehrer für Mathematik, Physik und andere Unterrichtsfächer sowie ehrenamtlicher Deutschlehrer für Flüchtlinge verfügt er über viel Erfahrung in beiden Feldern. Hajo hatte sich bereits den ersten Band dieser Reihe angeschaut. Ich möchte mich herzlich bei Hajo für seine Rezension bedanken.

Zielgruppe

Das Buch richtet sich an ausländische Jugendliche und Erwachsene, die sich auf den Besuch einer gymnasialen Oberstufe oder ein Studium im Bereich Naturwissenschaften, Technik oder Wirtschaftswissenschaften vorbereiten. Dabei werden die fachlichen Voraussetzungen durch Band 1 abgedeckt, entsprechend etwa dem Schulstoff bis Klasse 7 oder 8 einer deutschen Realschule oder Gymnasiums.

Sprachlich wird das Niveau B1 vorausgesetzt, wobei das Buch in einem mathematischen Unterricht sicherlich auch parallel zu einem B1-Kurs eingesetzt werden kann. Da das Buch aber auch für das Selbststudium gedacht ist (wozu ich später noch Anmerkungen habe), wird hierfür der erfolgreiche Abschluss eines B1-Kurses vorausgesetzt. Dies ist eine mögliche Klippe, denn nach meinen Erfahrungen wird in vielen Integrationskursen das B1-Niveau gerade mal „angekratzt“. Konkret wird folgende Grammatik vorausgesetzt: Weiterlesen

Kostenlose Publikation: Dokumentation des ersten Fachtags DAFF

Knapp ein Jahr nach dem 1. Fachtag „Deutsch von Anfang an für Flüchtlinge fördern“ (DAFF) am 26.08.2016 ist die schriftliche Dokumentation erschienen.

Das Zentrum für Integrationsstudien der TU Dresden hat die Reihe „Praxismaterialien des Zentrums für Integrationsstudien“ gestartet. Der erste Band namens Deutsch von Anfang an für Flüchtlinge fördern dokumentiert den Fachtag.  Auf rund 40 Seiten wurden die Inhalte des Eröffnungspanels und der Workshops zusammengefasst.

Die Publikation wurde von Ann-Kathrin Kobelt und Anja Centeno Garcia verfasst. Sie ist als ‚Open Access‘ Material erschienen und kann daher kostenlos heruntergeladen werden.

2. Fachtag DAFF am 23. September 2017 in Dresden

Am 23. September findet der 2. Fachtag „Deutsch für Geflüchtete von Anfang an“ (DAFF) in Dresden statt. Er wird vom Zentrum für Integrationsstudien (TU Dresden) und dem Verein Dresden für Alle e.V. veranstaltet.

Wie auch beim ersten Fachtag (Rückblick) steht der 2. Fachtag DAFF im Zeichen von „Deutscherwerb für Geflüchtete im Spannungsfeld von Theorie und Praxis,
Institution und Ehrenamt“.

Neben dem Eröffnungspanel wird es mehrere Workshops geben. (Mehr Informationen)

Für die Teilnahme ist eine (kostenlose) Anmeldung nötig. Die Anmeldung ist bis zum 15. September auf der Webseite geöffnet.

 

Neues wb-web.de Dossier zu Alphabetisierung und Grundbildung ab 4. September

Passend zum Weltalphabetisierungstag am 8. September erscheint auf der Weiterbildungsplattform wb-web.de ein neues Dossier. Vom 4.-8. werden täglich neue Inhalte zu „Alphabetisierung und Grundbildung“ veröffentlicht.

Zu den Inhalten werden u.a. hilfreiche Portale und Apps,  Handlungsanleitungen, Linklisten mit Unterrichtsmaterialien, Buchvorstellungen und Erfahrungsberichte zählen.

Die wb-web.de-Redaktion ruft auf, weitere interessante Beiträge zum Dossier beizutragen.

Stundenanfang mit Wiederholung – oder: Warum ich es für Zeitverschwendung halte, im (Uni-) Kurs mit der Hausaufgabenkontrolle zu starten

In diesem Text stelle ich euch meine Methode vor, wie ich in einem universitären Grammatikkurs meine Stundenanfänge gestalte.


Zunächst einmal muss ich hier ganz deutlich die Unterscheidung treffen, für was für LernerInnen und unter welchen Bedingungen ich diese Methode nutze.

Der Kurs, von dem ich euch jetzt erzähle, ist ein wöchentlicher Kurs (90 Minuten) an der Universität. In der Regel wird pro Woche ein neues Thema behandelt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer (TN) sind Erasmus-Austauschstudierende, Masterstudierende aus dem Ausland und Doktoranden. Es handelt sich also um weitestgehend lerngewohnte, motivierte und selbstständige TN.

Meine Vorgehensweise würde für einen Kurs mit Lernungewohnten vermutlich nicht funktionieren. Mehr dazu später.

Stundenanfang mit Wiederholung

Nach der Begrüßung (Guten Tag/Abend, wie geht’s?) stelle ich die Eingangsfrage: „Was haben wir letzte Stunde gemacht/gelernt?“

Beim ersten Mal (also zu Beginn der zweiten Unterrichtsstunde mit dieser Gruppe) muss man eventuell noch dazu erklären: „Wir machen eine Wiederholung – ihr fangt an.“ Spätestens beim dritten Mal sollten die TN wissen, dass die Stunde stets mit der Wiederholung beginnt.

Im besten Fall rufen dann die TN Stichworte aus der letzten Stunde in den Raum. (Wenn es am Anfang hakt, leite ich mit einfachen Fragen zum Thema, um den Redefluss zu starten.)

Ich stelle mich unwissend, lasse die TN erklären und schreibe dabei an die Tafel. Mit Nachfragen lenke ich, z.B. „Was ist das?“ „Wie lautet die Regel?“ „Gibt es auch Ausnahmen?“  Der Haupt-Redeanteil liegt bei den Studierenden! Weiterlesen