Schlagwort: Ehrenamt

Fördermöglichkeit für Qualifizierungsangebote

Die Robert Bosch Stiftung mit Sitz in Stuttgart fördert im Programm „Nachhaltig engagiert! – Qualifizierung und Vernetzung von ehrenamtlichem Engagement in der Flüchtlingsarbeit“ Qualifizierungsangebote für Ehrenamtliche.

Fördermöglichkeiten:

Innerhalb des Projekts können Projekte gefördert werden, die die Qualifizierung, Vernetzung und Koordination von Ehrenamtlichen fördern und das Engagement geflüchteter Personen miteinschließen. Es können bis zu 40.000€ für Sach- und Personalkosten bewilligt werden.

Bewerbungsbedingungen

Die Bewerbung ist jederzeit möglich. Es gibt aktuell keine Deadline für das Projektende. Falls das Projekt beendet wird, wird die Stiftung diese Information auf der Webseite verkünden.

Der Antrag kann von gemeinnützigen Vereinen oder Kommunen gestellt werden. Initiativen ohne diesen Status können ihren Antrag durch einen gemeinnützigen Partner einreichen.

15+ kostenlose Tools für die Kommunikation (Teil 3: Smarte Tools)

Die Tools im dritten Teil kennt ihr – im Gegensatz zu den Messengern und Cloud-Diensten aus den ersten beiden Teilen – mit Sicherheit noch nicht. Sie sind speziell für kollaboratives Arbeiten und Projektmanagement entwickelt worden. Sie bieten viele hilfreiche Funktionen, sind dafür aber nicht ganz so einfach und intuitiv zu bedienen. Wer damit arbeiten möchte, sollte sich etwas Zeit nehmen, um die Tools kennenzulernen und ein paar Tutorials zu schauen.

Diese Tools haben alle gemeinsam, dass sie in der Basis-Version kostenlos sind. Für Zusatzfunktionen muss man Pro- oder Premium-Mitgliedschaften abschließen, die meist monatlich berechnet werden und zwischen 2,50-10€ pro User pro Monat kosten. Ich persönlich denke jedoch, dass die kostenlosen Funktionen bereits sehr umfangreich sind und euch sicherlich weiterhelfen werden. Ihr könnt jedes dieser Tools in Ruhe ausprobieren und euch dann – im Fall der Fälle – für eine Investition entscheiden. Weiterlesen

IDA Dresden: So organisiert man einen Hausaufgabentreff

IDA (Initiative Deutschkurse für Asylsuchende) ist eine studentische Initiative in Dresden. Studierende und MitarbeiterInnen der TU Dresden engagieren sich mit verschiedenen Projekten für den interkulturellen Austausch und die Integration Geflüchteter.

Eines dieser Angebote ist der regelmäßige Hausaufgabentreff (oder liebevoll „Hausi-Treff“ abgekürzt). IDA-Mitarbeiter Moritz hat mir einige Fragen zum Konzept und der Durchführung dieses Angebots beantwortet: Weiterlesen

Ehrenamt: 7 Kursarten zum Deutschlernen

Auf welche Art und Weise können Ehrenamtliche Geflüchteten und Migranten dabei helfen, Deutsch zu lernen? In diesem Beitrag liste ich die verschiedenen Kursarten zum Deutschlernen auf – und was man dafür braucht.

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Meine Beiträge zum Dossier „Sprachbegleitung einfach machen!“

Im Zeitraum vom 24. Januar bis 30. März wurde das wb-web.de-Dossier Sprachbegleitung einfach machen! mit Tipps für ehrenamtliche DaF-LehrerInnen und SprachbegleiterInnen gefüllt.  Auch ich war als Autorin am insgesamt über 100 Artikel starken Dossier beteiligt. Eine Übersicht über meine Beiträge findet ihr in dieser Linkliste.

Übrigens: Alle Beiträge stehen unter einer CC BY SA 3.0 DE-Lizenz und können dementsprechend weiterverwendet werden.

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Leitfaden Einstieg – wie starte ich einen Deutschkurs für Flüchtlinge?

Ich möchte Flüchtlingen Deutsch beibringen – wie fange ich an?!

Wer neu ins Ehrenamt mit Geflüchteten einsteigen will, wendet sich am besten an eine örtliche Organisation. Dazu gehören Flüchtlingsfreundeskreise oder Asylhilfsvereine, AsylkoordinatorInnen der Stadt oder Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz oder die Caritas. Wenn man Glück hat, gibt es schon Angebote, in die man sich einfügen kann.

An manchen Orten gibt es jedoch noch keine Kursstrukturen; oder diese benötigen eine Neustrukturierung. Für diesen Fall habe ich diesen Leitfaden zusammengestellt, wie ihr in 14 Schritten einen Deutschkurs starten könnt:

(Tipp: Am Ende des Beitrags gibt es die 14 Schritte als Infografik)


Schritt 1: Reflexion

Reflektiere deine eigene Rolle:

  • Was kann ich? Was will ich machen? Wozu bin ich bereit?
  • Wie viel Zeit kann und will ich (regelmäßig) aufbringen?
  • Möchte ich einzelne Personen betreuen (Nachhilfe, Sprachcafé) oder mit einer ganzen Gruppe (Kurs) arbeiten?
  • Welche Erfahrungen habe ich schon? Was will ich lernen?
  • Was kann oder will ich nicht machen?
  • Welche anderen Personen möchten mitmachen? Wie können wir unsere Rollen verteilen?

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Online-Workshop Unterrichtsplanung

Liebe Vernetzte,

seit Monaten überlege ich, wie ich das Thema Unterrichtsplanung hier auf dem Blog „verpacken“ kann. Ich finde es auch für Ehrenamtliche sehr wichtig, dass sie die Prinzipien der Unterrichtsplanung kennen und anwenden können.

Allerdings ist das Thema auch zu umfangreich für einen einzigen Artikel hier auf dem Blog. Ich würde daher gerne ein neues E-Learning-Format ausprobieren: Online-Workshops. Weiterlesen

Die beiden größten Probleme von Vereinen – und die Lösung

Ich habe in den letzten Jahren viele verschiedene Vereine, Projekte und Hochschulgruppen kennengelernt – nicht nur in der Flüchtlingsarbeit, sondern in ganz unterschiedlichen Gebieten. Von Nachhaltigkeit, Umwelt- und Tierschutz, über Patenschafts- und Integrationsprojekte und alternativen Medien bis hin zur Studierendengruppe, die ein mehrtägiges Kultursymposium organisiert.

Was sie eint? Sie haben mindestens eines dieser beiden Probleme:

  1. Eine tolle (und realistische) Idee, aber nicht genug Mitglieder
  2. Eine tolle Idee und ein super Team, aber nicht genug Geld für die Umsetzung

Beide Probleme sind schwerwiegend und können im schlimmsten Fall das komplette Projekt gefährden. Findet man beispielsweise bei einem Patenschaftsprojekt nicht genug Mitglieder auf beiden Seiten, um jede/n in ein Team zu vermitteln, entsteht Enttäuschung oder sogar Frustration. Manche Projekte benötigen schlichtweg Geld für Materialkosten, um überhaupt starten zu können – man denke an eine Fahrradwerkstatt mit einem Raum, Werkzeug und Verbrauchsmaterial.

Die größten Probleme von ehrenamtlichen Deutschkursen

In Bezug auf Deutschkurse für Flüchtlinge treten diese Probleme ebenfalls auf. Dabei sind sie den AkteurInnen vielleicht gar nicht bewusst, sondern äußern sich eher durch Symptome. Weiterlesen

15+ kostenlose Tools für die Kommunikation in ehrenamtlichen Lehrerteams (Teil 2: Cloud-Speicher)

Im zweiten Teil der Reihe widmen wir uns den Cloud-Speichern.

Tool 4: Dropbox

Dropbox ist ein sehr bekanntes und beliebtes Tool zum kollaborativen Arbeiten und Austauschen von Dateien. Durch die Möglichkeit, Ordner und einzelne Dateien für andere Dropbox-NutzerInnen freizugeben, eignet es sich super für Teamarbeit. Wenn man sich die Dropbox auf dem Computer (oder anderen Geräten) installiert, verhält sie sich wie ein weiterer Ordner, in dem man Dateien ablegen, verschieben und ändern kann. Weiterlesen

Kommunikation in ehrenamtlichen Lehrerteams (Teil 1: Social Media und Messaging)

In dieser Reihe beschäftige ich mich mit der Frage „Wie können Ehrenamtliche ihre Sprachlernangebote im Team organisieren?„.

Wie können Teams sich gegenseitig auf dem Laufenden halten, Dinge besprechen und Dateien teilen?

Im ersten Beitrag hatte ich bereits die Umfrageergebnisse sowie einige Überlegungen dazu geteilt.

Heute geht es mit dem ersten Teil los: Im Fokus stehen drei Tools, die die meisten Personen eh schon verwenden (Facebook, WhatsApp und E-Mail) und wie man diese für die Kommunikation im Verein oder in der Gruppe nutzen kann. Weiterlesen