Schlagwort: Lehrkraft

Mehr miteinander sprechen: Ideen für den Konversationskurs

In Konversationskursen steht – wie der Name schon vermuten lässt – die Konversation im Vordergrund. Sie sind eine Ergänzung zum „normalen“ Deutschkurs. Es werden keine neuen Themen eingeführt und geübt; stattdessen trainiert man die Fertigkeiten Hören und Sprechen.

Ein Konversationskurs kann verschiedene Ziele haben:

  • die Sprechzeit der einzelnen Lernenden ausdehnen
  • die Scheu vorm Sprechen verringern
  • Redemittel kennen lernen und anwenden
  • Aussprache trainieren

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Ehrenamt: 7 Kursarten zum Deutschlernen

Auf welche Art und Weise können Ehrenamtliche Geflüchteten und Migranten dabei helfen, Deutsch zu lernen? In diesem Beitrag liste ich die verschiedenen Kursarten zum Deutschlernen auf – und was man dafür braucht.

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Linguistik-Blog über Herkunftssprachen

Im vergangenen Wintersemester haben sich Linguistikstudierende an der Universität zu Köln unter der Leitung von Dr. Gabriele Schwiertz mit häufigen Herkunftssprachen von Flüchtlingen beschäftigt. Auf dem Blog herkunftssprachen.wordpress.com veröffentlichen die Studierenden Texte über die linguistischen Eigenschaften der vier Sprachen Syrisch-Arabisch, Kurdisch, Tigrinya und Hausa.

Die Texte richten sich an DaF-/DaZ-LehrerInnen und ehrenamtliche SprachbegleiterInnen. Außerdem gibt es Audio-Dateien mit Hörbeispielen. Es sind schon einige Artikel online, weitere folgen in den nächsten Wochen jeweils mittwochs und sonntags.

Mehr zu den Vorteilen, sich mit den Muttersprachen der Lernenden zu beschäftigen:

 

Mini-Methoden-Tipp-Nr. 10 – Fünf-Finger-Feedback

Was? Das Fünf-Finger-Feedback (oder auch: 5-Finger-Feedback) ist eine einfache Methode, um ein grobes Feedback von KursteilnehmerInnen zu erhalten.

Für wen? Anfänger und Fortgeschrittene

Material: Papier und Stifte für Notizen (ggf. vorbereitet als Fragebogen)

So geht’s: Du benutzt die fünf Finger einer Hand, um deine Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer nach Feedback zu fragen.

Erkläre die fünf Finger-Bedeutungen und lasse die TN etwas dazu (anonym) aufschreiben:

  • Daumen: Was war super? Was hat dir am besten gefallen? (Gefällt mir-Geste, auch wie bei Facebook) Weiterlesen

15+ kostenlose Tools für die Kommunikation in ehrenamtlichen Lehrerteams (Teil 2: Cloud-Speicher)

Im zweiten Teil der Reihe widmen wir uns den Cloud-Speichern.

Tool 4: Dropbox

Dropbox ist ein sehr bekanntes und beliebtes Tool zum kollaborativen Arbeiten und Austauschen von Dateien. Durch die Möglichkeit, Ordner und einzelne Dateien für andere Dropbox-NutzerInnen freizugeben, eignet es sich super für Teamarbeit. Wenn man sich die Dropbox auf dem Computer (oder anderen Geräten) installiert, verhält sie sich wie ein weiterer Ordner, in dem man Dateien ablegen, verschieben und ändern kann. Weiterlesen

Kommunikation in ehrenamtlichen Lehrerteams (Teil 1: Social Media und Messaging)

In dieser Reihe beschäftige ich mich mit der Frage „Wie können Ehrenamtliche ihre Sprachlernangebote im Team organisieren?„.

Wie können Teams sich gegenseitig auf dem Laufenden halten, Dinge besprechen und Dateien teilen?

Im ersten Beitrag hatte ich bereits die Umfrageergebnisse sowie einige Überlegungen dazu geteilt.

Heute geht es mit dem ersten Teil los: Im Fokus stehen drei Tools, die die meisten Personen eh schon verwenden (Facebook, WhatsApp und E-Mail) und wie man diese für die Kommunikation im Verein oder in der Gruppe nutzen kann. Weiterlesen

Wie organisieren Ehrenamtliche ihre Sprachlernangebote im Team?

Ehrenamtliche LehrerInnen oder HelferInnen arbeiten in der Regel nicht alleine, sondern in Absprache mit anderen Ehrenamtlichen sowie professionellen Lehrkräften, SozialarbeiterInnen und anderen Akteuren in der Flüchtlingshilfe.

Bei sehr kleinen Teams mit festen Strukturen können diese Absprachen mündlich erfolgen. Je größer das Team ist, desto schwieriger wird es, Termine für ein gemeinsames Treffen zu finden. Die Kommunikation muss also online erfolgen.

Ich finde dieses Thema sehr spannend und habe daher in den letzten Monaten eine kleine Umfrage gestartet, um zu erfahren, wie andere Ehrenamtliche ihre Sprachangebote im Team organisieren. 12 Leute haben sich die Zeit genommen, die Umfrage zu beantworten. Vielen Dank an dieser Stelle! Mit einer so kleinen Zahl sind die Umfrageergebnisse selbstverständlich nicht repräsentativ, aber es ist dennoch spannend, sich die Antworten anzusehen. Weiterlesen

3 Buchempfehlungen für Neu- und QuereinsteigerInnen ins Thema DaF/DaZ

Wer seinen (ehrenamtlichen) Unterricht nur aus Intuition und eigenen Schulerfahrungen heraus vorbereitet, stößt schnell an seine Grenzen. Für Ehrenamtliche oder NeueinsteigerInnen im Bereich DaF/DaZ empfehle ich diese drei Bücher bzw. Bände, um die eigenen Lehrtätigkeiten zu reflektieren und nachhaltig zu verbessern.

Ich möchte euch an dieser Stelle keine Fachbücher für Studierende oder AbsolventInnen nahelegen, sondern Bücher, die so geschrieben sind, dass sie auch für interessierte Laien gut verständlich sind. Sie sind auch für LehrerInnen anderer Fächer, die nun im Bereich DaF/DaZ eingesetzt werden oder als Ergänzung/Vorbereitung aufs Studium oder andere Qualifizierungsmaßnahmen nutzbar. Weiterlesen

FEELS-Webinare des Goethe-Instituts jetzt verfügbar

Ende 2015 veranstaltete das Goethe-Institut fünf Webinare für ehrenamtliche SprachbegleiterInnen. Nun sind diese Webinare als Aufzeichnung zugänglich.

Um sie ansehen zu können, muss man sich auf der Lernplattform Mein Goethe einloggen und beim Menüpunkt „Meine Kurse“ einmalig den Registrierungscode ovtntpbnicib angeben. Man ist dann in den Kurs „FEELS – Geflüchtete beim Deutschlernen begleiten“ eingeschrieben und kann dort auf Informationen, Material sowie die Webinaraufzeichnungen zugreifen.

Die Webinare:

  1. Welche Art von Übungen und Lernaktivitäten sind für meine Teilnehmer/-innen geeignet? [Matthias Jakus / Imke Mohr, GI]
  2. Welche Lernmaterialien bieten sich an? [Yulia Safyanyuk, Leiterin eines Flüchtlingskurses bei der InitiativGruppe]
  3. Wie kann ich meinen Unterricht abwechslungsreich gestalten? [Andrea Hamann, GI]
  4. Wie kann ich Teilnehmer/-innen mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Vorkenntnissen betreuen? [Oxana Bambuch, Fortbilderin und Leiterin eines berufsorientierten Kurses für junge Erwachsene]
  5. Wie motiviere ich zum eigenständigen Lernen? [Matthias Jakus]

 

Mini-Methoden-Tipp-Nr. 6 – Dartscheiben-Feedback

Was? Eine Methode, um Feedback zu erfragen

Für wen? Anfänger und Fortgeschrittene

Material: Papier + Drucker; Sticker oder Stifte

So geht’s: Erstelle eine Vorlage für eine einfache Dartscheibe, die du dann ausdrucken und kopieren kannst. Überlege dir, für welche Bereiche du Feedback haben willst. Sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer (TN) den ganzen Kurs bewerten? Oder nur eine Methode/ein Projekt? Teile die Dartscheibe in die Bereiche auf und beschrifte sie.

Die TN erhalten eine Dartscheibe und tragen dann entweder mit Hilfe von Stickern oder mit einem Stift ihr Feedback ein. Je näher an der Mitte, desto besser. Im Gegensatz zu textbasierten Fragebögen kannst du mit Stickern oder Kreuzen keinen Rückschluss auf den Verfasser/die Verfasserin schließen. Ermutige die TN also, absolut ehrlich zu sein, da ihr Feedback anonym ist. Weiterlesen